Auslöser einer Migräne und was man dagegen tun kann - Natürlich Gesund

Wer unter Migräne leidet, weiss, dass sich mit Schmerzmitteln in der Regel nur die Symptome bekämpfen lassen, aber nicht die Ursachen. Migräne ist mehr als ein «normaler» Kopfschmerz, denn Betroffene leiden sehr oft auch unter unangenehmen Begleitsymptomen wie Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht sowie Übelkeit. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wie eine Migräne genau entsteht und die Faktoren, die zu einer Migräne führen können, sind sehr unterschiedlich.

Was sind die Auslöser einer Migräne

Stress gilt als einer der zentralen Migräneauslöser. Doch leider lässt sich Stress längst nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist es, dem Körper Ruhe und Entspannung zu gönnen. Manchmal reicht schon eine kurze Auszeit an einem ungestörten Ort oder einige Minuten Pause. Sehr hilfreich sind zudem regelmässige Entspannungsübungen.

Bei vielen Migränepatienten beginnt die Migräne erst, wenn der Druck eigentlich schon vorbei ist und sich der Körper in der Entspannungsphase befindet. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer sogenannten «Wochenend-Migräne». Einer der Gründe für dieses Phänomen ist sicher der plötzliche Wechsel des Schlafrhythmus. Achten Sie daher darauf, dass Sie Ihren Schlafrhythmus während den Ruhephasen nicht zu stark verändern.

Auch besondere Wetterlagen können Migräne auslösen. Viele Menschen reagieren sehr stark auf extreme Föhnlagen, wenn der Luftdruck fällt oder das Wetter plötzliche umschlägt. Das Wetter lässt sich zwar nicht beeinflussen, doch es ist hilfreich zu wissen, welche Wettersituationen Ihnen am meisten Probleme bereiten. Wichtig ist es bei Migräneattacken sofort etwas dagegen zu unternehmen. Wenn der Schmerz bereits sehr stark ist, helfen vielfach selbst starke Schmerzmittel nicht mehr.

Bei Frauen tritt Migräne auch gerne im Zusammenhang mit der Menstruation auf. Auch die Einnahme der Pille kann die Anfälligkeit für Migräne erhöhen. Viele Patientinnen berichten, dass die Migräne während der Schwangerschaft deutlich nachlässt. Nach der Menopause werden die Migräneattacken meisten schwächer und seltener.

Was kann man gegen Migräne tun?

Es gibt durchaus Möglichkeiten, Migräne mit nicht-medikamentösen, natürlichen Mitteln zu behandeln, die sich zum Teil auch sehr gut kombinieren lassen.

1. Kälte- und Wärmetherapie

Legen Sie einen eiskalten Waschlappen auf die Stirn und den Nacken oder lassen Sie sich kaltes Wasser über den Kopf und die Handgelenke laufen. Das lindert normalerweise die Schmerzen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Sie genügend Wasser trinken.

2. Entspannungsübungen

Machen Sie Entspannungs- und Atemübungen. Das wirkt ausgleichend und reduziert das Schmerzempfinden. Wer regelmässig autogenes Training, Yoga und Atemmeditation macht, weiss wie wohltuend das ist.

3. Ausruhen im Dunkeln

Sobald Sie erste Anzeichen einer Migräne spüren, ziehen Sie sich in einen abgedunkelten Raum zurück und gönnen Sie sich Ruhe.

4. Ingwer

Ingwer hilft nicht nur bei Übelkeit, sondern kann auch bei Migräne Wunder wirken. Wichtig ist, dass Sie ihn frühzeitig anwenden. Fein gerieben und mit einem Glas Fruchtsaft vermischt kann man Ingwer sehr gut zu sich nehmen.

5. Silberweidetee

Silberweide ist ein altbekanntes Hausmittel das schmerzstillend und entzündungshemmend wirkt. Man nennt es daher das «natürliche» Aspirin. Auch Pestwurz und Mutterkraut sind Heilkräuter, die bei Migräne helfen können. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker beraten.

6. Schüssler Salze

Es gibt viele Menschen, die bei akuten Kopfschmerzen auf Schüssler-Salz Nr. 7 (Magnesium und Phosphoricum) schwören. Lösen Sie einige Tabletten in heissem Wasser auf und trinken Sie es in kleinen Schlücken.

7. Homöopathische Mittel

Die Homöopathie ist eine eigene Wissenschaft und will verstanden sein. Wenn Sie sich für homöopathische Mittel entscheiden, lassen Sie sich in jedem Fall von einer Fachperson beraten.

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