
Der Hormonhaushalt verändert sich
Mit dem Frühling verändert sich nicht nur das Klima, sondern auch unser inneres biologisches Gleichgewicht. So wird beispielsweise die Produktion von Hormonen wie Serotonin und Melatonin durch die längeren Tage und die zunehmende Sonneneinstrahlung beeinflusst. Serotonin, häufig auch als Glückshormon bezeichnet, steuert unsere Stimmung und kann durch Sonnenlicht angeregt werden. Gleichzeitig wird durch die zunehmende Helligkeit weniger Melatonin produziert, was unseren Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst und zu Müdigkeit führen kann.

Wenn das Wetter verrückt spielt
Der Übergang von der dunklen Jahreszeit in den Frühling wird oft durch unbeständiges Wetter geprägt. Plötzliche Temperaturschwankungen, Regen, Wind und Wetterumschwünge können den Organismus überdurchschnittlich belasten und das Immunsystem herausfordern. Da der Körper versucht, sich an die neuen Umweltbedingungen anzupassen und seine Energieressourcen zu mobilisieren, kann dies zu einer erhöhten Ermüdung führen.

Allergien haben Hochsaison
Mit dem Frühling erwachen nicht nur Bäume und Blumen zu neuem Leben, sondern mit ihnen auch die Pollen. Bei Menschen, die unter Heuschnupfen oder anderen Allergien leiden, kann die Pollenbelastung zu allergischen Reaktionen wie Niesen, verstopfter Nase, juckenden Augen und Müdigkeit führen. Diese Reaktion des Körpers kann dazu führen, dass der Organismus zusätzliche Energie benötigt, um die allergischen Symptome zu bekämpfen – was letztlich auch wieder zu Müdigkeit und Erschöpfung führen kann.
Zeitumstellung kann zu Schlafstörungen führen
Tipps zur Überwindung der Frühlingsmüdigkeit:
Viel Bewegung und frische Luft

Achten Sie auf gesunde Ernährung
Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden. Wählen Sie deshalb lieber frische, ganze Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, mageres Eiweiß und gesunde Fette. Diese Nahrungsmittel liefern Ihnen die notwendigen Nährstoffe, um Ihre Energie zu steigern und Ihren Körper optimal zu unterstützen. Vermeiden Sie schwere, fettige Mahlzeiten, die den Magen unnötig belasten und zu Müdigkeit führen können.
Entspannungstechniken können helfen
Stress kann die Müdigkeit verstärken und das Wohlbefinden beeinträchtigen. Regelmässige Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation, progressive Muskelentspannung oder Atemübungen können helfen, Stress abzubauen, sich zu entspannen und neue Energie zu tanken. Bauen Sie diese Übungen am besten gleich in Ihren Alltag ein, um Ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress zu stärken und sich insgesamt wohler zu fühlen.


Routinen etablieren macht Sinn
Regelmässige Abläufe und Routine geben dem Körper Sicherheit und helfen ihm, sich an Veränderungen anzupassen. Es ist daher empfehlenswert, feste Routinen für Schlaf, Mahlzeiten, Bewegung und Entspannung einzuführen, um Ihrem Körper dabei zu helfen, sich zu regenerieren und Ihre Energie zu steigern. Das hilft Ihnen, besser mit den Herausforderungen der Frühjahrsmüdigkeit umzugehen und sich insgesamt wohler zu fühlen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frühlingsmüdigkeit zwar durchaus mühsam sein kann, aber sie ist in den meisten Fällen nur vorübergehend. Mit einigen Anpassungen im Lebensstil und einer positiven Einstellung können Sie diese Phase überwinden und den Frühling in vollen Zügen geniessen.
