Es ist jedes Jahr das gleiche: Spätestens, wenn die letzten Bäume ihre Blätterpracht abwerfen, beginnen die Diskussionen, wann wohl der erste Schnee fallen wird – und damit auch die Frage, ob es dieses Jahr endlich wieder weisse Weihnachten geben wird. Meistens landet man dann auch beim Thema Klimawandel und Aussagen wie: «Früher gab es in der Schweiz noch richtige Winter und an Weihnachten lag immer viel Schnee…». Wir sind dem Klischee auf den Grund gegangen und haben recherchiert, was die Statistik dazu meint.

Grüne Weihnachten sind nichts Aussergewöhnliches…
Hätten Sie gedacht, dass im Schweizer Mittelland grüne Weihnachten sogar häufiger sind als weisse? Gemäss Meteo Schweiz lag seit 1931 im zentralen und östlichen Mittelland in 60% der Jahre an den Weihnachtstagen kein Schnee. In der West- und Nordwestschweiz liegt der Wert mit 75% sogar noch höher!
Doch woran liegt es, dass unsere Wahrnehmung so stark von der Realität abweicht? Einer der Gründe ist sicher, dass in unseren Breitengraden Weihnachten nicht nur in der Märchenwelt sondern auch in der Konsumwelt fast immer weiss dargestellt wird. Weihnachten wird in unseren Köpfen ganz einfach mit tief verschneiten Winterlandschaften und klirrender Kälte verbunden.
Wetterschmöcker prophezeien milde Weihnachten
Schenkt man den Innerschweizer Wetterpropheten Glauben, so wird es dieses Jahr einen relativ milden Dezember mit wenig Schnee geben. Somit dürfte sich die Frage nach weissen Weihnachten zumindest in tiefen Lagen erübrigen. Dies soll sich allerdings spätestens in der ersten Januarhälfte ändern: Die Muotathaler Wetterschmöcker sagen für Anfang 2022 starken Schneefall voraus, was vor Skifahrer freuen dürfte. Einen Vorgeschmack darauf konnten sich die wahren Ski-Enthusiasten bereits Anfang November holen, als die ersten Skigebiete die Wintersaison offiziell eröffneten.
Das Wetter nehmen wie es kommt
Ob der kommende Winter nun kalt und schneereich oder mild und feucht wird – Tatsache ist, wir können nichts daran ändern, und das ist auch gut so! Das Einzige was wir tun können ist, uns auf die Situation einzustellen – im Kopf aber auch in Sachen Kleidung. Denn wie heisst es doch so treffend: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung.

Trockenen Fusses durch den Winter
Wer sich heute noch über schlechte Schuhe und nasse kalte Füsse ärgert, macht definitiv etwas falsch, denn wasserdichte, warme und komfortable Schuhe sind längst erfunden. Wer sich auch im Winter gerne in der freien Natur bewegt, sollte daher nicht bei den Schuhen sparen. Für ausgedehnte Winterwanderungen machen wasserdichte, atmungsaktive Wander- oder Trekking-Schuhe aus Gore-Tex oder Leder Sinn. Je nach Wetterlage und eigenem Kälteempfinden empfiehlt es sich, dicke Socken mit hohem Wollanteil anzuziehen. Wichtig ist zudem, dass die Schuhe nicht zu eng geschnürt werden, denn dadurch kann die Durchblutung gestört werden, was wiederum zu kalten Füssen führt.
Füsse brauchen auch im Winter Pflege
In der kalten Jahreszeit erhalten die Füsse naturgemäss weniger «Freigang» als im Sommer. Wir packen sie dick ein, damit sie schön warm bleiben. Aber damit verhindern wir auch die Luftzufuhr, was die Schweissbildung fördert und im schlimmsten Fall zu Fusspilz führen kann. Es ist deshalb wichtig, den Füssen wenigstens zuhause den nötigen Freiraum zu gönnen.

Gönnen Sie Ihren Füssen ab und zu ein Fussbad
Ein Fussbad macht nicht nur aus hygienischen Gründen Sinn, sondern es wirkt auch entspannend und pflegend. Das einzige, was Sie dazu brauchen , ist eine grosse Schüssel, ca. 38 Grad warmes Wasser und einen Badezusatz, den es in jedem Supermarkt sowie in Drogerien und Apotheken zu kaufen gibt. Gegen hartnäckige Hornhaut hilft übrigens etwas Apfelessig und Zitronensaft.
Füsse regelmässig eincremen
Besonders im Winter empfiehlt es sich, die Füsse morgens und abends einzucremen. Dadurch beugen Sie trockener, rissiger Haut vor und unterstützen die natürliche Talgproduktion. Falls Sie häufig kalte Füsse haben, sind Cremen mit Eukalyptus, Lavendel oder Rosmarin empfehlenswert, denn diese pflanzlichen Helfer sorgen für eine bessere Durchblutung und dadurch für mehr Wärme.