Echinacea wird vom altgriechischen Begriff «echinos» abgeleitet und bedeutet übersetzt Igel oder Seeigel. Der Rote Sonnenhut gehört zu der Familie der Korbblütler und findet seinen Ursprung in Nordamerika. Unkompliziert und anspruchslos bei der Pflege, blüht diese Pflanze das ganze Jahr über, in leuchtenden Farben, wie Rot, Orange, Gelb, Rosa und Weiss. Durch diese auffälligen Blätter wird der Rote Sonnenhut schnell zu einem Magnet für Schmetterlinge. Zunächst wurde diese farbenvolle Pflanze als Zierpflanze bei uns bekannt. Inzwischen wird diese jedoch mehrheitlich als Heilpflanze verwendet.
Anwendungsbereiche
Speziell der Schmalblättrige Sonnenhut sowie der Blasse Sonnenhut, werden in der Homöopathie zur Kräftigung des Immunsystems eingesetzt. Besonders hilfreich ist die Arzneipflanze bei Erkrankungen der Atemwege, Erkältungen, grippalen Infekten und Husten. Neben der Stärkung unserer Abwehrkräfte werden dem Sonnenhut auch antibakterielle, entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften nachgesagt.
Anwendungsformen
Echinacea findet in Form von Tropfen, Lutschtabletten, Kapseln, Tabletten, Saft und Globulis Anwendung. Echinacea Creme ist zur Behandlung von Schnittwunden, zur Vorbeugung von Hautinfektionen und zur Unterstützung der Haut-Regeneration geeignet. Echinacea ist übrigens auch für Kinder geeignet.




Nebenwirkungen
Bei äusseren sowie oraler Einnahmen sind keine Nebenwirkungen bekannt. Vorsichtig sollte allerdings geboten sein, wenn Sie auf Korbblütler allergisch reagieren. Hier sollte auf die Einnahme verzichtet werden.

Sonnenhut-Tee
Übergiessen Sie einen halben Teelöffel des Sonnenhut-Krauts mit kochendem Wasser. Lassen Sie die Teemischung ca. 10 Minuten ziehen und sieben Sie das Kraut anschliessend ab. Mehrmals täglich eine Tasse Sonnenhut-Tee bietet guten Schutz während der Erkältungszeit.
So einfach eine Echinacea-Tinktur selber herstellen:
1. Für eine möglichst frische Tinktur sollten Sie die Stängel einer mindestens zweijährigen Pflanze verwenden und diese zwischen Juli und September sammeln. Achten Sie dabei auf gesunde, kräftige Pflanzenteile, ohne braune Stellen.
2. Die Blüten behutsam abzupfen, die Köpfe zerteilen und alles in kleine Stücke schneiden.
3. Nun füllen Sie die Pflanzenteile in einen Behälter mit Schraubverschluss und übergiessen diese mit starkem Alkohol, wie Korn oder Weingeist, bis alles bedeckt ist.
4. Lassen Sie die Mischung mindestens vier Wochen im Halbschatten ziehen. Damit sich alles schön verbindet, können Sie den Behälter gelegentlich drehen.
5. Zum Schluss sieben Sie die Flüssigkeit ab und füllen diese in eine dunkle Flasche, damit Sie vor Licht geschützt ist.
Dosierung:
Dreimal täglich 10-50 Tropfen einnehmen
