Wenn die Temperaturen wieder steigen und die Tage länger werden kommt wieder die Zeit, in der man sein Fitness-Programm lieber wieder in der freien Natur geniesst. Denn wer hat schon Lust, bei frühlingshaften Temperaturen in stickigen Fitnesscentern zu trainieren und zu schwitzen, wenn man sein Out-door-Gym gleich vor der Haustüre hat.

Darum macht mehr Bewegung im Freien Sinn
Wenn auch Sie zu jenen Menschen gehören, die die meiste Zeit des Tages drinnen verbringen, dann macht ein Workout in der freien Natur gleich doppelt Sinn, denn frische Luft ist nicht nur gesund für den Körper, sondern auch für den Geist.
Schliesslich macht auch das Tageslicht eine ganze Menge mit uns und das Training im Freien bietet ganz andere Reize, mehr Platz und mehr Möglichkeiten.
Den Kreislauf nach dem Winter wieder in Schwung bringen
Die kalte, dunkle Jahreszeit führt dazu, dass sich viele Menschen über die Wintermonate zu wenig bewegen. Diese Passivität führt zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und zu einem veränderten Stoffwechsel. Das Gehirn und der gesamte Kreislauf brauchen jetzt zuerst mal eine ausgiebige Sauerstoffdusche, und dazu benötigt der Körper ausreichend Bewegung und frische Luft! Richten Sie Ihren Tagesablauf daher so ein, dass Sie täglich etwas im Freien unternehmen.
Frische Luft ist gut für das Immunsystem
Fühlen Sie sich häufig schlapp und sind sie öfter mal am «Kränkeln»? Auch hier kann regelmässiges Training an der frischen Luft helfen. Es mag sich paradox anhören, aber wer sich im Freien aufhält, atmet weniger abgestandene Heizungs- oder Gymluft ein und das wirkt sich positiv auf das Immunsystem und das geistige Wohlbefinden aus. Denn schliesslich braucht der Körper auch Licht, um das wichtige Vitamin D zu produzieren und das ist bekanntlich ein echter Gute-Laune-Booster.

Auch bei schlechtem Wetter ein echter Gewinn
Wer sagt, bei Regen kann man nicht im Freien Trainieren? Wir sagen, es ist nur eine Frage der Einstellung. Wer es schon mal ausprobiert hat und sein Jogging-Programm unbeirrt durchgezogen hat, der weiss, wie gut das Gefühl danach ist. Man fühlt sich nicht nur fitter, sondern man ist auch richtig stolz auf sich und durch und durch zufrieden.

Einfache Übungen für das Outdoor-Training
Es gibt keine Körperpartie und keinen Muskel, den man im Freien nicht trainieren könnte. Angefangen bei den Beinen und Armen über Po und Bauch bis hin zu speziellen Übungen für den Rücken. Wer sich erst mal richtig damit auseinandersetzen möchte, der findet im jede Menge Informationen Ideen. Wir beschränken uns in diesem Artikel auf ein paar einfache Übungen, die man überall ausführen kann.

Kniebeugen
Kniebeugen sorgen bei korrekter Ausführung für kräftige Beine, einen knackigen Po und für einen beweglichen Unterkörper.
Und so wird’s richtig gemacht:
Aufrecht stehen und Knie und Hüfte gestreckt halten. Die Füsse sind etwa schulterbreit auseinander und leicht nach aussen gedreht. Nun in die Hocke gehen und dabei Hüfte und Knie beugen und das Gesäss in Richtung Fersen senken. Rücken und Kopf bleiben in einer Linie und die Brust ist nach vorne gestreckt. Ist die Hocke erreicht, wieder in die aufrechte Position zurückkehren. Die Fersenbleiben bei der ganzen Übung auf dem Boden.
Liegestütze
Die Liegestütze ist eine der effektivsten Übungen, um den ganzen Körper zu trainieren. Neben der Brust-, Schulter- und Bauchmuskeln werden auch die Rückenmuskulatur sowie der Trizepse gestärkt.
Und so wird’s richtig gemacht:
Körper wie ein Brett anspannen. Beine, Oberkörper und Kopf bilden eine gerade Linie. Die Hüfte darf nicht durchhängen. Hände und Füsse etwa schulterbreit setzen, die Fingerspitzen zeigen nach vorne. Körper so tief wie möglich nach unten bewegen, ohne den Boden zu berühren. Tief einatmen und beim Ausatmen Körper wieder nach oben drücken.


Seilspringen
Wussten Sie, dass 10 Minuten Seilspringen für Herz und Kreislauf gleich viel bringt wie 30 Minuten Joggen? Studien haben zudem gezeigt, dass zudem das Gehirn trainiert wird. Darüber hinaus fördert Seilspringen die Kondition, die Kraft und die Koordination.
Und so wird’s richtig gemacht:
Vor dem Start ausgiebig dehnen. Beim Seilspringen nicht zu hoch springen und darauf achten, dass vorwiegend der Vorderfuss belastet wird. Knie müssen leicht gebeugt sein. Arme nahe am Körper halten und geradeaus schauen.
Der Grundsprung erfolgt mit geschlossenen Füssen. Die ganze Übung umfasst 7 Durchgänge, wobei sich jeder der Durchgang um 30 Sekunden verlängert. Man beginnt mit 30 Sekunden und steigert sich dann in den nächsten Schritten auf 3,5 Minuten.
Hampelmann
Der Hampelmann – auch Jumping Jack genannt – ist eine Ganzkörperübung, die jedes Trainingsprogramm effektiv ergänzt. Jumping Jacks treiben den Herzschlag an und sind gut für die Ausdauer. Durch den hohen Bewegungsradius werden die Hüft- und Schultergelenke sowie die Sehnen aufgewärmt.
Und so wird’s richtig gemacht:
Die Übung beginnt im aufrechten Stand. Beine geschlossen halten und Arme locker nach unten hängen lassen. Jetzt mit den Beinen aufspringen und die Arme schwungvoll nach oben bis über den Kopf bewegen. Danach wieder in die Ausgangsposition zurückkehren. Während der Übung tief und gleichmässig atmen.
