Herbstgemüse für ein starkes Immunsystem - Natürlich Gesund

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen allmählich sinken, wird auch unser Immunsystem wieder stärker gefordert. Umso wichtiger ist es, mit der richtigen Ernährung die natürlichen Abwehrkräfte zu stärken. Zum Glück gibt es da zahlreiche köstliche Gemüsesorten, die im Herbst zu wahrer Hochform auflaufen und so viele wichtige Nährstoffe liefern, wie kaum in einer anderen Jahreszeit.

Rote Bete – in der Schweiz auch «Rande» genannt

Die Rote Bete ist in Europa etwa seit dem 13. Jahrhundert als Kulturpflanze bekannt und gehört als Rübenart zu den Wurzel- und Knollengemüse. Sie ist für viele das Herbstgemüse schlechthin, denn sie lässt sich äuserst vielseitig zubereiten und schmeckt sowohl roh als auch gegart vorzüglich. Rote Bete enthält das wichtige Antioxidans Betanin, das hilft, das menschliche Immunsystem zu stärken. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind Vitamin C, Kalium, Selen und Zink. Diese helfen mit, den Körper vor Infekten zu schützen.

In roher Form eignen sich Randen vor allem für Zubereitung von Salaten. Nachdem man die Rande geschält hat, wird sie je nach Vorliebe dünn geraspelt, gehobelt oder in Streifen geschnitten. Achtung: Damit die Hände sauber bleiben, empfiehlt es sich, Einweghandschuhe zu tragen.

Rote Bete kochen

Damit Randen ihre typische Farbe beim Kochen nicht verlieren, sollte man darauf achten, dass die Schale beim Reinigen möglichst unversehrt bleibt. Verwenden Sie am besten eine Bürste und schrubben Sie das Gemüse unter kaltem Wasser sauber. Anschliessend in Salzwasser 20 bis 40 Minuten kochen, kalt abspülen, schälen, fertig.

Kürbis in seiner ganzen Vielfalt

Kürbis ist reich an Vitalstoffen und enthält wertvolle Antioxidantien, die eine präventive und lindernde Wirkung bei Entzündungs- und Infektionskrankheiten, Nierensteinen, Krebs, Hautkrankheiten oder Depressionen haben können. Darüber hinaus ist Kürbisfleisch äusserst kalorienarm (ca. 26 kcal pro 100g) und enthält sättigende Ballaststoffe, die eine gute Verdauung unterstützen, Giftstoffe ausleiten und den Blutzuckerspiegel regulieren. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb Kürbis auch von Diabetikern geschätzt wird.

Die wichtigsten Kürbissorten im Überblick

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Speisekürbissen und kleineren, gifigeren Zierkürbissen. Das Angebot an Speisekürbissen ist riesig, wovon einige Sorten dank ihres Geschmackes und der vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten besonders beliebt sind. Einer der bekanntesten ist der dünnhäutige, orangefarbene Hokkaidokürbis. Er erfreut sich grosser kulinarischer Beliebtheit, da man ihn nicht schälen muss und die Schale fast genauso zart wie das Fruchtfleisch ist. Sein Geschmack lässt sich am besten mit kraftig und süsslich beschreiben. Weit verbreitet sind auch der birnenförmige Early Butternut, der gerippte Muskatkürbis, der Gelbe Zentner oder der Spaghettikürbis. Seinen Namen trägt letzterer übrigens, weil das Fruchtfleisch beim Garen in dünne Fäden zerfällt, die ähnlich aussehen wie Spagetti.

«Kabis» in allen Variationen

Die Auswahl verschiedenen Kohlsorten ist riesig. Angefangen beim Rosen- und Blumenkohl über Weiss-, Rot- und Grünkohl bis hin zu Federkohl und Brokkoli. So verschieden sie in Form, Farbe und Geschmack auch sein mögen – eines haben sie gemeinsam: Sie enthalten viele Vitamin und Folsäure

Eine Kohlsorte sticht dabei besonders hervor: Federkohl. Neben zahlreichen Mineral- und Ballaststoffen enthält Federkohl die Vitamine B2, B6 und C, die für einen guten Energiestoffwechsel und eine normale Funktion des Nerven-systems sorgen. Darüber hinaus ist Federkohl reich an Calcium und Calium, was zu einer normalen Muskelfunktion beiträgt.

Saison-Gemüse und Salate aus der Region

Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, der möchte in der Regel auch wissen, woher das Gemüse stammt, wie es angebaut, gelagert und transportiert wird. Es macht daher auch aus ökologischer Sicht Sinn, auf saisonale Produkte aus der Region zu achten. Welches Gemüse und welche Früchte in der Schweiz gerade angebaut und geerntet werden, können Sie auf der Webseite «Légumes Suisses» unter folgendem Link nachlesen: https://www.gemuese.ch/Saisonkalender

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