Wussten Sie, dass die meisten Menschen rund um die Weihnachtszeit etwas an Gewicht zulegen? Ein paar zusätzliche Pfunde oder gar Kilos sind schnell mal auf der Waage. Da stellt sich natürlich die Frage, wie man es schafft, sein nor-males Körpergewicht über die Festtage ins neue Jahr zu retten, ohne auf all die köstlichen Versuchungen in der Vorweihnachtszeit verzichten zu müssen. Und kaum hat man den Advent überstanden, folgen schon die zahlreichen Weih-nachtsessen mit der Familie, den Eltern und Schwiegereltern. Ganz zu schwei-gen von der grossen Silvesterparty mit verführerischem 5-Gang-Gourmetmenü mit Weinbegleitung. Wer kann da schon nein sagen?
Nun gut, ein Patentrezept haben natürlich auch wir nicht bereit, aber wir geben Ihnen gerne einige Tipps, wie Sie sich und Ihren Körper weitgehend «schad-los» halten können.
Auf die richtige Einstellung kommt’s an
Wie bei den meisten Dingen im Leben entscheidet sich auch beim Thema Genuss vieles im Kopf. Es geht nicht darum, dass Sie auf alles, was Sie gerne es-sen und trinken möchten, verzichten müssen, aber es ist wichtig, dass Sie das richtig Mass finden. Und wenn Sie sich jetzt fragen, was denn das richtige Mass für Sie ist, dann gibt es eine einfache Antwort: So viel, wie Ihrem Körper gut tut und Sie mit Ihrem Gewissen vereinbaren können. Sie werden sehen: Wenn Sie ehrlich zu sich sind, dann sagt Ihnen Ihr Verstand, wann es genug ist.

Regelmässig etwas Bewegung hilft
Auch wenn es nicht jeden Tag ein ausgedehntes Fitnessprogramm ist, aber regelmässig etwas Bewegung sollten Sie Ihrem Körper auch über die Festtage gönnen. Übrigens auch dann, wenn das Wetter mal nicht so gut ist. Ziehen Sie sich einfach warm an und geben Sie sich einen Ruck. Ein gemütlicher Spaziergang mit der Familie oder guten Freunden macht auch bei schlechtem Wetter Spass. – Denn letztlich ist auch das eine Frage der richtigen Einstellung – und natürlich der richtigen Kleidung!

Motivieren Sie sich gegenseitig
Wenn Sie sich vorgenommen haben, die Feiertage einigermassen «gesund» zu gestalten, dann suchen Sie sich einen Verbündeten und motivieren Sie sich gegenseitig. Gehen Sie zusammen Joggen, Schwimmen oder ins Fitness-Studio, Das macht nicht nur mehr Freude sondern ist auch wesentlich kurzweiliger. Wie sagt man doch gleich? Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Festtags-Buffet à discretion
Viele Hotels und Restaurants bieten über die Festtage reichhaltige Gala-Buffets à discretion an. Da ist die Versuchung natürlich besonders gross, dass man es sich für einmal so richtig gut gehen lässt und alle guten Vorsätze über Bord wirft. Unser Tipp: Achten Sie daher darauf, dass Sie nicht mit leerem Magen und Heisshunger ans Buffet gehen, denn dann ist die «Schlemmerei» vorprogrammiert. Und denken Sie beim Schöpfen stets daran: Die Augen sind fast immer grösser als der Hunger…
Süsses ja aber bitte in Massen
Weihnachten ohne Süssigkeiten ist wie eine Suppe ohne Salz: lasch und langweilig. Es macht daher wenig Sinn, vollständig auf Süsses zu verzichten, aber es geht darum, dass Sie sich nicht von jeder süssen Versuchung verleiten lassen. Versuchen Sie einfach, etwas selektiver zu wählen, was Sie Ihnen wirklich wichtig ist und was nicht. Verzichten Sie lieber mal auf unnötige Süssgetränke oder beim Dessertbuffet extreme Kalorienbomben. Ihre Figur wird Ihnen dankbar dafür sein!

Nicht zu spät am Abend essen
Natürlich lässt es sich über die Feiertage kaum vermeiden, dass sich das Fest-tagsessen bis in die späten Abendstunden zieht. Umso wichtiger ist es, dass Sie an normalen Tagen nicht zu spät essen. Als Faustregel gilt: Zwischen dem Abendessen und dem Zubettgehen sollten wenn immer möglich drei Stunden liegen. Diese Zeit braucht Ihr Körper, um das Essen vernünftig verdauen.
Setzten Sie sich vernünftige Ziele
Es macht keinen Sinn, wenn Sie sich zu harte, unrealistische Vorsätze nehmen. Damit laufen Sie zwangsläufig Gefahr, dass Sie daran scheitern. Und wenn der Wille erst einmal gebrochen ist, verliert man häufig das letzte Quäntchen Motivation und lässt sich erst recht gehen. Denken Sie stets daran: Es ist immer noch besser, etwas weniger für die Linie zu tun als komplett aufzugeben!