Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen? - Natürlich Gesund

Wenn die Temperaturen steigen, werden die kleinen lautlosen Jäger wieder aktiv und damit erhöht sich auch das Risiko, von einer Zecke gestochen zu werden. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich gerne in der Natur sind, denn die kleinen gierigen Blutsauger halten sich vorzugsweise auf Wiesen, in Wäldern, Gärten und Parks auf und warten auf ihre «Beute».

Wo sticht die Zecke am häufigsten?

Sobald die Zecke ihr Opfer erreicht hat, sucht sie sich eine dünnhäutige, gut durchblutete Stelle zum Blutsaugen. Bei Erwachsenen ist dies häufig in den Kniekehlen oder im Bauch- und Brustbereich, während sie bei Kindern eher Kopf und Nacken bevorzugt. Doch wer nun glaubt, etwas vom Stich zu spüren, der täuscht sich. Der Moment, wenn die Zecke die Haut mit ihren scherenartigen Mundwerkzeugen aufreisst, bleibt meist unbemerkt, da sie die Stelle bereits während dem Stechen mit ihrem Speichel betäubt. Das Opfer ist sich daher der Gefahr gar nicht bewusst.

Kann man sich vor Zecken schützen?

Wie bei vielen Dingen im Leben gibt es auch vor Zeckenstichen keinen 100%igen Schutz. Die einfachste und wirkungsvollste Prävention besteht darin, das Risiko zu verringern. Beispielsweise, indem Sie sich möglichst nicht in hohem Gras oder im Unterholz aufhalten. Auch die richtige Kleidung kann helfen, Zeckenstiche zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass Sie geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und Hosen tragen. Ziehen Sie die Socken über die Hosenbeine oder tragen Sie Gummistiefel. Auch die Farbe der Kleidung kann helfen, sich vor Zecken zu schützen, da man die kleinen Blutsauger besser sieht und rechtzeitig entfernen kann. Je schwerer Sie der Zecke den Zugang zur Haub machen, umso geringer ist die Chance, dass Sie gestochen werden. Und selbstverständlich können auch spezielle Mücken- und Zeckenmittel helfen, den lästigen Blutsaugern ordentlich den Appetit zu verderben.

Wie wirkungsvoll ist eine Zeckenimpfung?

Zuerst muss man wissen, dass eine Impfung nicht davor schützt, von einer Zecke gestochen zu werden. Eine Impfung kann nur helfen, dass die beim Stechen übertragenen Viren nicht zu einer gefährlichen Meningitis (Hirnhautentzündung) führen können und die Bakterien keine Borreliose verursachen. Während Borreliose relativ gut mit Antibiotika behandelt werden kann, ist die Medizin bei Meningitis nur bedingt gerüstet. Daher sollte man Zeckenstiche mit oder ohne Impfung so gut wie möglich vermeiden.

Wie entfernt man eine Zecke richtig?

Fälschlicherweise hört man immer wieder, man solle die Zeck vor dem Rausdrehen mit Speiseöl gewissermassen ersticken. Heute weiss man, weder das eine noch das andere ist richtig!

  1. Verwenden Sie entweder eine spezielle Zeckenzange oder eine spitz zulaufende Pinzette mit möglichst schmalen Backen.
  1. Greifen Sie die Zecke an der schmalen Stelle möglichst nahe an der Haut.
  1. Ziehen Sie die Zecke mit zunehmendem Zug gerade und ohne zu Drehen von der Haut weg, bis sie sich löst.
  1. Desinfizieren Sie die Wunde gründlich.

Beobachten Sie die entsprechende Körperstelle nach dem Entfernen regelmässig. Falls Sie nach ein paar Tagen Rötungen feststellen oder Sie unsicher sind, dann konsultieren Sie zur Sicherheit Ihren Arzt oder Apotheker.

Wir empfehlen Ihnen unseren wirksamen Mücken und Zecken-Stopp. Der Hauptwirkstoff Citriodiol ist der effizienteste und natürlichste Schutz auf dem Markt. Citriodiol wird aus den Blättern einer Eukalyptusart gewonnen. Der Spray basiert auf einer Lotion-Basis und nicht auf einer Alkoholmischung. Daher ist er sehr pflegend und beruhigend für die Haut. Auch für Kleinkinder und Vierbeiner geeignet.

Schreiben Sie einen Kommentar