Schon im antiken Rom galten die Schwefelbäder als eine Möglichkeit, Körper und Geist zu beruhigen. Die heilenden Kräfte des Schwefelbades waren schon in dieser Zeit bekannt. Körperliche Gebrechen konnten mit erholsamen Bädern behandelt werden. Schwefelquellen, wie es viele in Ungarn gibt, verheissen grossen gesundheitlichen Nutzen. Natürlich muss man nicht eine Reise auf sich nehmen, um seinem Körper und seinen Sinnen ein Bad in Schwefel zu gönnen. In Thermalbädern oder auch in der heimischen Badewanne können wir uns die heilende Wirkung zu Nutze machen. Denn ein Schwefelbad ist eine sehr gesunde Alternative zu einer medizinischen Behandlung.
Wie wirkt ein Schwefelbad?
Bei Thermalbädern, oder Bädern allgemein, wirkt zuerst die Wärme des Wassers. Die Wärmewirkung wird durch den Schwefel zusätzlich erhöht. An der Rötung der Haut sieht man das sehr gut, sie wird besser durchblutet. Das führt zu einer verbesserten Aufnahme von Sauerstoff und Mineralien. Durch die Haut gelangt der Schwefelwasserstoff ins Blut. Die Muskeln am ganzen Körper beginnen sich zu entspannen. Das Bindegewebe wird besser dehnbar und die Blutgefässe erweitern sich. Der Stoffwechsel und der Herzschlag nehmen zu. Dort, wo der Schwefel gebraucht wird, trägt er dann zur Heilung bei.
Bei welchen Beschwerden empfiehlt sich ein Schwefelbad?

Ein Schwefelbad ist sehr gut geeignet für die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Personen mit degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, einschliesslich Bandscheibenleiden, ist ein Bad in Schwefel äusserst sinnvoll. Rheumatologen sind seit Jahren überzeugt, dass wenn man an Weichteilrheumatismus, entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und Muskelschmerzen leidet, ein Schwefelbad langfristig helfen kann. Bei Allergien oder entzündlichen Hauterkrankungen wie Ekzemen oder Neurodermitis schafft ein Bad im heilenden Schwefelwasser Linderung.
Die verschiedenen Anwendungsgebiete auf einen Blick:
- Ekzeme
- Bandscheibenerkrankungen
- Arthrosen
- Neuralgien
Wie wende ich ein Schwefelbad richtig an?

Während zehn bis zwanzig Minuten kann das schmerzende Körperteil oder gleich der ganze Körper im warmen Schwefelbad die nötige Entspannung finden. Dabei liegt die Wassertemperatur bei 37 bis 39 Grad. Danach wird heiss geduscht, damit sich die Hautporen weit öffnen und die unangenehmen Schwefelduftstoffe wieder abgeben. Der Körper fühlt sich nach einem Schwefelbad, ähnlich wie nach einem Saunabesuch, angenehm schwer an. Das Bad beansprucht das Herz und den Kreislauf enorm. Deshalb ist eine anschliessende, ausführliche Ruhepause angesagt.
In unserem Schwefelbad Sulfivit sind keine chemischen Inhaltsstoffe enthalten und hat dadurch keine Nebenwirkungen. 1 Flasche entspricht 5 Bädern, also eine Kur. Unser ungarisches Schwefelbad enthält keine Parfumstoffe.
